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Tipps für Anfänger: Katzenfotografie

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Qualitativ hochwertigere Bilder von deiner Katze fotografieren

Im Folgenden findest du 4 Tipps, die dir helfen, deine Bilder von deinem Liebling zu verbessern. Es sind Grundlagen, die Bilder von Katzen ansprechend aussehen lassen. Mit den Tipps erzielst qualitativ hochwertigere Bilder von deiner Katze, z.B. komplett scharfe Fotos. Wichtig ist, dass du dich mit deiner Kamera auseinander setzt, um zu wissen, welche Einstellung was im Bild bewirkt. Als Hilfe kannst du immernoch in Modi fotografieren, die dir angepasst auf deine Einstellung, z.B. der Belichtungszeit, die anderen Anpassungsmöglichkeiten, z.B. Blende, einstellen. Für schickere Fotos von deiner Katze mit dem Handy gibt es auch schon ein paar Tipps von mir. (Teil 1 und Teil 2 = 8 Tipps)

Helligkeit der Umgebung / des Bilder

Meist werden Katzen drinnen fotografiert. Vor allem wenn man mit Handy oder DSLR-Kit fotografiert, können die Lichtverhältnisse die Kamera an ihre Grenzen bringen. Entweder muss man dann die Belichtungszeit verlängern und man bekommt ungewollte Bewegungsunschärfe oder die Blende wird weiter geöffnet. Eine große Blendenöffnung kann aber zu ungewollter Unschärfe im Bild führen, davon mal abgesehen, dass die meisten Handys Blenden nicht einstellen lassen und Kit-Objektive kaum große Blendenöffnungen zulassen. Arbeite einfach mit vorhandenem Licht. Setze deine Katze gegenüber eines Fensters und fotografiere vom Fenster aus. Ich bin Fan von Gegenlicht, aber Fensterlicht und Sonnenlicht unterscheiden sich schon stark, sodass ich drinnen immer lieber mit dem Licht fotografiere *zwinker*.
Wenn du kein Fenster zur Verfügung hast, hol dir eine andere Lichtquelle. Am besten strahlt sie warmweißes und kein kaltweißes Licht aus. Das Licht sorgt auch für Harmonie im Bild und kaltweißes führt zu teils anderer Farbgebung und härteren Kontrasten.
Wenn du eine Kamera höherer Qualitäts-&Preisklasse hast, kannst du auch die ISO erhöhen. Teste am besten vorher, ab welcher ISO-Zahl du das Rauschen als störend empfindest. Dann stell die Kamera so ein, dass sie höchstens diese ISO-Zahl annimmt, wenn du Auto-ISO wählst.

Höhe der Kamera

Diesen Tipp gab es auch schon bei den Tipps für Anfänger – Hundefotografie. Aber bei Tieren ist dieser Tipp einer der wichtigsten, um gleich zu Anfang Bilder stimmiger aussehen zu lassen: Fotografiere am besten auf Augenhöhe deines Lieblings oder niedriger.
Du schaust im Alltag meist auf deine Katze runter, aber wenn sie zum Beispiel auf dem Kratzbaum ist, bist du meist auf Augenhöhe. Bei einem Bild möchtest du dich dem Motiv zuwenden und um dich deiner Katze wirklich zuzuwenden, würdest du auch auf ihre Augenhöhe gehen. Egal, ob du sie  hochhebst oder dich zu ihr setzt. Wenn du deinem Liebling Aufmerksamkeit schenkst, bist du auf seiner Höhe. Das wirkt auch beim Bild. Wenn die Katze auf Augenhöhe fotografiert wird, schenkst du ihr mehr Aufmerksamkeit, als wenn du nur einen Rücken und einen Kopf von oben siehst.

Bewegung im Bild

Dafür geh am besten nach draußen oder in einen lichtdurchfluteten Raum, denn Bewegung scharf zu fotografieren, benötigt eine kurze Belichtungszeit. Wenn deine Kamera also schon bei stillen Momenten/längeren Belichtungszeiten Probleme mit der Lichtsituation hat, solltest du nun unbedingt mehr Licht in die Umgebung bringen.
Bewegung gibt Bildern nochmal das Besondere etwas. Versteh mich nicht falsch, ein schönes Porträt ist auch wunderbar. Aber Katzen in ruhigen Positionen zu fotografieren ist die „einfache“ Katzenfotografie, weshalb es auch so viele Bilder im Internet dazu gibt. Du möchtest aber, dass deine Bilder nochmal mehr als nur ein schickes Katzenbild sind. Schnapp dir also Leckerlis oder Spielzeug und animier deine Katze. Allein kann das ganz schön schwierig sein, aber auch das ist zu bewältigen. Für meinen Tierblog fotografiere ich meist allein und auch Bewegungsbilder klappen. Du musst nur schnell reagieren können – oder es trainieren, siehe dazu den Tipp bei Tipps für Anfänger – Hundefotografie .

 

Kommandos/Animation vs. natürliches Verhalten

Bei Katzen ist es noch schwieriger als bei Hunden, dass sie Kommandos vor der Kamera ausführen. Du kannst dir aber ihr natürliches Verhalten zu Nutze machen. Bewegung bekommst du auch ins Bild, wenn du dich mit der Kamera auf die Lauer legst. Du weißt bestimmt die Plätze, an denen deine Katze gern herumtigert. Dann schaust du, wie du diesen Platz am besten aufs Bild bekommst und wartest, bis deine Katze wieder dort entlang läuft. Draußen wirst du wahrscheinlich noch andere Bilder fotografieren können als drinnen – eine schleichende/lauernde Katze sieht doch auch mal auf einem Bild gut aus *zwinker*.
Du kannst auch ihr normales Verhalten auf Futter nutzen. Indirekt animierst du sie zwar, aber du wartest auf ihr normales Verhalten und versuchst kein bestimmtes Verhalten aus ihr rauszukitzeln. Wenn beispielweise mein Kater ungeduldig wird, weil das Leckerli in der Hand bleibt, fängt er an, ganz coole Posen hinzulegen. Dann muss ich nur noch die Kamera drauf halten.

Wie sieht dein liebstes Bild von deiner Katze aus und wie kam es zustande?

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