Qualitativ hochwertigere Bilder von deinem Hund fotografieren

Im Folgenden findest du 4 Tipps, die dir helfen, deine Bilder von deinem Liebling zu verbessern. Es sind Grundlagen, die Bilder von Hunden ansprechend aussehen lassen. Mit den Tipps erzielst qualitativ hochwertigere Bilder von deinem Hund, z.B. komplett scharfe Fotos. Wichtig ist, dass du dich mit deiner Kamera auseinander setzt, um zu wissen, welche Einstellung was im Bild bewirkt. Als Hilfe kannst du immernoch in Modi fotografieren, die dir angepasst auf deine Einstellung, z.B. der Blende, die anderen Anpassungsmöglichkeiten, z.B. Verschlusszeit, einstellen. Für schickere Fotos von deinem Liebling mit dem Handy gibt es auch schon ein paar Tipps von mir. (Teil 1 und Teil 2 = 8 Tipps)

Verschlusszeit

Damit du scharfe Fotos bekommst, ist die Belichtungszeit wichtig. Je kleiner die Zahl x unter dem Bruchstrich ist, 1/x s, umso unschärfer wird dein Bild bei Bewegung. Ein Hund bewegt sich immer etwas bis ganz viel, z.B. wenn er rennt. Damit du scharfe Fotos hinbekommst, solltest du also ab x=500 und größer fotografieren. Wenn du eine ruhige Hand und einen ruhigen Hund hast, funktionieren auch kleinere Zahlen. Aber spätestens wenn sich dein Hund bewegt, solltest du dich an die x= oder >500 halten. Wenn dein Hund einer von der schnellen Sorte ist und du ihn in einer Rennphase fotografieren möchtest, solltest du dich an x=1000 und größer halten. Ansonsten kann es sein, dass sich dein Hund zu schnell bewegt und seine Beine unscharf werden oder er aus deinem Schärfebereich rennt.

Höhe der Kamera

Fotografiere immer auf Augenhöhe deines Lieblings oder niedriger. Du kennst aus deinem Alltag, dass du auf deinen Hund runterschaust. Wenn dein Hund aber das Motiv des Bildes ist, das Augenmerk auf ihm liegt, ist es ansprechender, wenn du aus der alltäglichen Situation der Vogelperspektive ausbrichst. Wenn du etwas genauer betrachtest, begibst du dich auch ohne Kamera auf die Höhe des Motivs. In der Fotografie wird das Motiv betrachtet. Deshalb wirkt das Motiv auch besser, wenn es auf Augenhöhe oder ähnlicher Höhe fotografiert wird.
Zudem hast du den Vorteil, dass dein Hund auch wacher umhersieht. Er kann dann einfacher Blickkontakt mit der Kamera aufnehmen oder in der Landschaft positioniert werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass du mit Proportionen arbeiten kannst. Viele Hunde wirken größer, wenn sie auf Augenhöhe fotografiert werden – auch weil es für uns eine eher ungewöhnlichere Perspektive ist. Du kannst dadurch viel mit Hintergrund und Vordergrund arbeiten, wenn du dich zu ihm niederkniest.

Motivation

Vielleicht kennst du den Spruch „Fotografie ist nicht nur Momentaufnahme – Sie ist Kunst, Leben und Gefühl.“ von meiner Fotografiewebvisitenkarte. Dieser Spruch ist einer meiner Slogans für die Fotografie, weil ich finde, dass er perfekt zu dem Aufnehmen eines Fotos passt. Wenn dein Bild nicht nur die Kunst der Fotografie, z.B. Regeln, befolgt, sondern auch den Moment aufnimmt und das Gefühl der Aufnahme/ des Motivs lebendig spiegelt, dann ist dein Bild meist der Liebling vieler Betrachter. Dadurch benötigst du meist Motivation, denn nicht jeder Hund schaut gleich aufgeweckt oder niedlich (usw.) in die Kamera.
Du kannst mit Geräuschen für bestimmte Posen sorgen, beispielsweise wenn dein Hund bei fremden Geräuschen den Kopf immer niedlich dreht. Die Arbeit mit Belohnung wird immer gern genutzt. Ein Leckerli kann für einen Motivationsboost beim Hund führen. Damit gehen die meisten Tricks auch leicht von der Hand, auch wenn man selber hinter der Kamera für den Hund verschwindet (was manche Hunde zum Abschalten veranlasst). Finde den Boostmotor der Motivation deines Hundes und dir wird die Fotografie leichter von der Hand gehen. Außerdem hast du dann mehr Möglichkeiten ein Bild zu gestalten und dann auch eine Steigerung deiner Bildqualität.

Reflextraining

Eine Erfahrung, die ich fast schmerzhaft erfahren musste. Denn neben dem Frust etliche Fotos am Anfang wegschmeißen zu müssen, obwohl sie eigentlich von der Gestaltung schön aussahen, aber der Fokus, Ausdruck nicht stimmte, hab ich auch körperlich Schmerzen über mich ergehen lassen. Reflexe sind wichtig im Fotografieren jeglicher Tiere. Du musst schnell und im richtigen Augenblick abdrücken, damit der Moment für die Bildstimmung stimmt. Wenn ein Hund auf dich zurennt, solltest du dich aber auch schnell aus der Bahn bringen können. Nicht nur für dein eigenes Wohl, sondern auch um deine Ausrüstung unbeschadet aus der Situation zu bringen. Kingston ist noch nie über mich gelaufen, aber ich hatte schon zwei Hunde vor der Kamera, die nicht über mich gesprungen oder vor mir weggesprugen sind. Sie sind mit voller Wucht in mich gebrettert. Meine Kamera konnte ich noch retten, dadurch dass ich sie in die Luft gereckt habe, aber ich hatte so einige blaue Flecken (dieses „Training“ hat mir aber bei der Pferdefotografie geholfen, da war es schon manchmal echt knapp *zwinker*). Deshalb trainiere am besten an deinen Reflexen, um deine Fähigkeiten sowohl für die Flucht als auch für den perfekten Moment zu verbessern.

Was ist die beste Motivation für deinen Liebling?