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Mitte 2023 wollen wir 168km und 4600 Höhenmeter in 24 Stunden mit dem Mountainbike bezwingen. Ob wir das schaffen? Darüber handelt diese Beitragsserie und du liest nun den ersten Monatstrainingsplan dafür.

Meine Ziele für Januar’21

Ich bin in letzter Zeit schon Rad gefahren. Aber vor 2020 habe ich radeln sogar gar nicht gemocht. Ich war zudem schon mal sportlicher (vor ein paar Monaten), hab aber erst vor paar Jahren mit Sport angefangen. Davor habe ich jahrelang keinen Sport gemacht – nicht mal Schulsport. Aber ich hab Ehrgeiz und damit ich nicht sofort übertreibe, stecke ich mir für den ersten Monat moderate Ziele. Normalerweise müsste man auch Pausentage einlegen, aber weil die Ziele moderat sind und ich ins sporteln reinkommen will, gibt es die im Januar nicht.

mountainbike mtb auf waldweg vor sonnenuntergang
Ab und an begleite mich auch die Sonne statt des Regens.

Ausdauereinheiten

Meine Ziele sind, dass ich jeden Tag Ausdauersport mache und Koordinations- oder Gleichgewichtseinheiten ausübe. Im Klartext bedeutet das für den Januar, dass ich entweder

  • mind. 15km Rad fahre oder
  • mind. 10km mit 12kg Zusatzgewicht Hund im Rucksack oder
  • mind. 12km wandern oder
  • mind. 2km jogge.

Eines der vier muss ich jeden Tag absolvieren.

Koordinations- oder Gleichgewichtseinheiten

Zu jedem Tag müssen aber auch Koordinations- oder Gleichgewichtseinheiten von mir erbracht werden. Dies gilt als erfüllt, wenn ich

  • mind. 2km longboarde oder
  • mind. 10 Minuten mit Balancepad arbeite oder
  • mind. 15 Minuten Zirkeltraining absolviere oder
  • mind. 15 Minuten mit dem MTB trickse.
Frau auf Fahrrad mit Hund im Rucksack
So ganz, ob ich es durchziehe, konnten Don und ich nicht glauben.

Let’s get ready to adventure! Oder wie ich auch sagen würde: BÖCKE!

Der Teil oben wurde vor dem Monat erstellt. Der restliche Beitrag wurde als Resumee, ob der Plan geklappt hat, nach dem Monat verfasst.

Eigentlich wollte ich jede Woche ein Mal ein Fazit ziehen, aber ich dachte auch erstens, dass es schleppender läuft und zweitens, dass es interessant wäre. Aber ich hab diesen Monat nichts groß zu erzählen. Ein paar Mal musste ich zwei Ausdauereinheiten an einem Tag machen, weil es mir den Tag vorher nicht so gut ging. Dann den Körper noch zu beanspruchen, klingt und ist nicht wirklich schlau. Also hab ich es sein lassen, obwohl mein Ehrgeiz wollte.

Ab und an hatte ich ein echtes Tief. Das kam vor allem, wenn es tagelang grau und verregnet war. Wenn dazu dann Stress entstand, hätte ich am liebsten gefaulenzt. Da half mir dann, dass ich mir Leute gesucht hab – wie zum Beispiel auch Donni mit seinem MTB-Projekt, die mit mir raus sind oder auch mein eigenes „in den Arsch treten“.

Zwei Mountainbikes fahren durch die Lüneburger Heide
Raus, nicht nur allein. Das kann die Erfüllung wahrscheinlicher machen.

Somit hab ich alle Anforderungen geschafft. In Zahlen bedeutet das von 28 Koordinationseinheiten habe ich

  • 27x Balancepad auf dem Balancepad gestanden und
  • 1x war ich longboarden.

Bei den 28 Tagen Ausdauereinheiten hab ich im Durchschnitt jeden Tag eine Einheit gemacht und dadurch bin ich circa

  • 200km geradelt,
  • 26km gejoggt und
  • 36km gewandert.
Frau schießt Selfie mit Hund und MTB
Ich hätte tatsächlich nicht gedacht, dass die 12kg im Rucksack doch einen großen Unterschied macht.

Mit diesen Abschluss kann ich frohen Mutes die Ziele anziehen. Mal sehen, wie der Februar wird.

Foto von Radfahrern mit Hund im Rucksack
Auch im Februar wird es wieder tolle Fahrten zu dritt geben.

Nächster Trainingsbericht „Februar 22“ ansehen

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